Neuordnung Energieanlagen Kl√§rwerk M√ľnchen II

M√ľnchen
Planungs- und Bauzeit 2013 bis 2018

Das Kl√§rwerk M√ľnchen II Gut Marienhof wurde als Entlastung des Kl√§rwerkes M√ľnchen I Gut Gro√ülappen, das die ansteigende Menge des Abwassers der stetig wachsenden Stadt M√ľnchen nicht mehr bew√§ltigen konnte, ab 1975 geplant und 1985 fertiggestellt. Der Energiebedarf des Kl√§rwerks wird autark gedeckt, indem das Faulgas des Kl√§rschlamms, der in den Faulbeh√§ltern vergoren wird, als Brennstoff f√ľr Blockheizkraftaggregate verwendet wird. Diese Teile sind nach nunmehr 30-j√§hrigem Betrieb zu erneuern. Dazu ist, um den laufenden Betrieb nicht zu unterbrechen, ein Neubau notwendig, bevor die alten Aggregate stillgelegt werden. Der Neubau der Energiezentrale ist 64,87 m lang, und ca. 24,74 m breit. Diese Breite resultiert aus der Aufstellung der Aggregate im BHKW ‚Äď Bereich und korrespondiert nicht mit der Breite des Maschinenhauses. Das neue Geb√§ude ist sechsgeschossig und wird von Westen her erschlossen. Ein L√§ngsflur teilt das Geb√§ude in zwei Bereiche: √úber f√ľnf Geschosse befinden sich im √∂stlichen Abschnitt die Blockheizkraftwerke mit den Abgasreinigungs- und W√§rmer√ľckgewinnungsanlagen mit den dazugeh√∂rigen Steuerr√§umen. Im obersten Stockwerk sind die diesem Bereich zugeh√∂rigen L√ľftungsger√§te untergebracht. Im westlichen Teil sind, spiegelsymmetrisch links und rechts des Treppenraums, die Elektror√§ume untergebracht. Die Gesamth√∂he des Bauwerkes betr√§gt ca. 21 m, wobei sich davon ca. 7 m unterhalb der umliegenden Gel√§ndeoberkante befinden. Die BHKWs sind in Geb√§udequerrichtung aufgestellt und r√§umlich getrennt von der Abgasreinigungs- und – W√§rmer√ľckgewinnungsanlagen. Das Geb√§ude ist mittig in zwei Brandabschnitte unterteilt, der Treppenraum ist ‚Äěneutraler‚Äú Bereich. Die Fassaden des Neubaus orientieren sich an den einheitlichen bestehenden Fassaden der Bauten aus den 80er – Jahren und tragen so zu einer optischen Einheit bei.