Halle 13

Messe HannoverÔÇĘ
Wettbewerb 1995, Bauzeit 1996 bis 1997

Die Halle 13 ist von klarer Form und zur├╝ckhaltendem Erscheinungsbild. Sie ist variabel nutzbar und flexibel unterschiedlichen Bed├╝rfnissen anpassbar. Die Prim├Ąrstruktur der 120 x 225 m messenden Halle besteht aus einem Stahltr├Ągerrost mit einer Systemh├Âhe von 4,5 m. Dieser liegt auf sechs turmartigen Installationskernen aus Beton, die auch die Aussteifung in horizontaler und vertikaler Richtung ├╝bernehmen. Das Quadratraster von 7,5 auf 7,5 m resultiert aus der konstruktiven und wirtschaftlichen Optimierung des eingesetzten Materials. Die Sekund├Ąrstruktur besteht aus vorgefertigten Holzkassetten im Abstand von 2,5 m. Die Rasterfelder werden je nach Nutzung und Bed├╝rfnissen als technische Elemente f├╝r die Geb├Ąudeausr├╝stung, L├╝ftung, Belichtung, Beleuchtung, Einblendung, Ausblendung usw. eingesetzt. Durch aerodynamische sowie thermodynamische Ma├čnahmen in der Raumlufttechnik wird lediglich die Zuluft mechanisch zugef├╝hrt. Die Entl├╝ftung der Halle erfolgt nat├╝rlich, ├╝ber sechs Venturi-Fl├╝gel auf dem Hallendach direkt ├╝ber den Kernen wird Unterdruck erzeugt, der die verbrauchte Luft ├╝ber die Fluchttunnel und Abluftkan├Ąle entlang der Fassaden absaugt und ├╝ber Dach bringt. An windarmen Tagen wird dieses System von einem Axialventilator unterst├╝tzt. Die optimale Ausnutzung von Tageslicht durch das blendfreie Oberlichtsystem f├╝hrt zu weiteren Einsparungen im Betrieb. Aus ├Âkologischen Gr├╝nden wurde Holz als nachwachsender Baustoff im Bereich der Deckenkonstruktion sowie der Ausbau- und Ausblendraster als Baustoff gew├Ąhlt.