Arbeitsamt

Suhl Planungs- und Bauzeit 1991 bis 1998

Ackermann und Partner erhielt 1991, von der Bundesanstalt für Arbeit, den Auftrag zur Planung eines Dienstgebäudes, mit Tiefgarage, für das Arbeitsamt Suhl. Umfangreiche Strukturuntersuchungen führten zur Entscheidung eines langgestreckten Baukörpers entlang der Werner-Seelenbinder-Straße mit vier Quertrakten, die sich terrassenartig dem sehr steilen Gelände nach Norden angleichen. Nach einem mehrfach modifizierten Raumbedarfsplan ergab der Entwurf eine Gebäudeanlage mit einem Bauvolumen von 125.000 m³, bei einer Bruttogrundfläche von knapp 40.000 m² und einer Hauptnutzfläche von ca. 15.000 m². Die Gesamtbaukosten wurden mit über 100 Millionen DM berechnet. Die Haushaltsunterlage und Genehmigungsplanung wurden erstellt und eingereicht, als Mitte 1993 der Planungsstopp eintraf. Das Bauvorhaben war vom allgemeinen Vergabestopp der Bundesanstalt aus finanziellen Nöten betroffen. Mitte des Jahres 1994 erfolgt die Wiederaufnahme der Planung nach dem Motto der Bundesanstalt „Neue Bescheidenheit“. Neuerliche Untersuchungen nach einem wesentlich reduzierten Raumbedarfsplan ergaben auch für diese Planung die Zweckmäßigkeit das Gebäude in einen langgestreckten straßenläufigen Bauteil, mit drei hangseitigen Quertrakten zu gliedern. Eine bescheidenere, kürzere, niedrigere und lockerere Gebäudemassenanordnung. In allem etwa die Hälfte der ersten Planung: ca. 58.000 m³ Rauminhalt, ca. 19.000 m² Bruttogeschoßfläche, mit 7500 m² Hauptnutzfläche und berechnete Gesamtkosten von unter 50 Millionen DM.