Technik III der Universtät Kassel und wissenschaftliches Zentrum

Kassel, Holländischer Platz Planungs- und Bauzeit 1985 bis 1995

Das neue Institutsgebäude „Technik III“ der heutigen Universität Gesamthochschule Kassel beherbergt die Fachbereiche Bauingenieurswesen und Maschinenbau. Auf die kleinteilige Backsteinarchitektur der Umgebung reagiert A+P mit einem lang gestreckten, klar konturierten Großgebäude, das sich auch in der Materialwahl für die Fassaden – Glas und Aluminiumpaneele – deutlich von der Nachbarbebauung abhebt. Der südwestlich gelegene, zweigeschossige Trakt der Versuchshallen schirmt den Straßenlärm ab und sorgt für einen aktiven Lärmschutz. Dagegen sind in dem nordöstlich gelegenen, fünfgeschossigen Baukörper, zum ruhigen Hochschulgelände hin, lärmsensible Büroräume, Labore und der Messbereich untergebracht. Ein Hauptzugang erfolgt über einen als Glaskubus hervortretendes Hörsaalgebäude am nordwestlichen Ende des Bauensembles. Es markiert städtebaulich zugleich den Zugang zum Hochschulgelände. Über die großzügige, ganz in weiß gehaltene Halle mit ihrer einläufigen, filigranen Treppe, wird auch das anschließende Büro- und Laborgebäude erschlossen.