Elektronikzentralwerkstatt

München, Neuaubing
Planungs- und Bauzeit 2012 bis 2015

Das Grundstück für den Neubau der Elektronischen Zentralwerkstatt der Deutschen Bundesbahn befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Bundesbahnausbesserungswerks im Stadtteil Neuaubing im Münchner Südwesten. Die denkmalgeschützten Hallen des Ausbesserungswerks werden mit neuen Gebäuden ergänzt und bilden das Gewerbegebiet „Triebwerk“. Einer dieser Neubauten ist die Elektronische Zentralwerkstatt der DB. In ihr werden die elektronischen Bauteile der Zug- und Signaltechnik gewartet und repariert. Das Gebäude, ein Stahlbeton – Skelettbau, ist ein viergeschossiger, U – förmiger Baukörper, der sich nach Osten hin zur Halle 1 öffnet. Westlich, anschließend an den Hauptbau, ist eine Lagerhalle angeordnet, die aber nur über die ersten drei Geschosse reicht. Erschlossen wird das Gebäude durch den Innenhof zu zwei Eingängen an den Gebäudeinnenecken. Die Situierung der Treppenräume an diesen Innenecken ermöglicht eine Aufteilung des Gebäudes in vier Mieteinheiten pro Geschoss, also insgesamt 16 Mieteinheiten. Tatsächlich benötigt die EZW nur die ersten drei Geschosse und die Halle, das oberste Geschoß wird fremdvermietet. Die Konstruktion des Gebäudes ermöglicht eine flexible Unterteilung der Grundrisse, etwa in Großraumbüros, Werkstätten oder Kombibüros. Da auf dem Gelände des Triebwerks ein Restaurant oder Casino entstehen soll, wurde auf eine entsprechende Einrichtung in der EZW verzichtet. Der Innenhof wird jedoch so gestaltet, dass er den Mitarbeitern als Aufenthalts- und Pausenraum dienen kann. Alle Büro- und Werkstatträume sind mit Brüstungen versehen. Die Fassade ist in unterschiedlichen Grautönen gehalten: Stützverkleidungen, Attika und Lagerfassade sind antrazithfarbenes Metall, die Brüstungsverkleidungen hellgraues Keramikmaterial. Die Fensterbänder sind silberfarben eloxiertes Aluminium.